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Forum für Wechselobjektive für Spiegelreflexkameras mit manueller Fokussierung und Minolta SR-Bajonett (auch Auto-Rokkor-, MC- und MD-Objektive) sowie für objektivspezifisches Zubehör

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Konni
Beitrag 2007-12-11, 10:21
Beitrag #1  Angeheftet


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Mitglied seit: 2007-07-14


Liebe Minoltaspezialisten,

ich habe mir kürzlich aus der Bucht ein neuwertiges 135er gekauft. Der äußere Zustand des Objektives ist tadellos. Wie ich recherchieren konnte, handelt es sich um das Objektiv mit 5 Linsen in 5 Gruppen. Ich habe nun mal Testbilder gemacht und das Ergebnis war eigentlich entäuschend. Irgendwie kommen mir die Bilder ziemlich unscharf vor und auch vom Kontrast her, so ziemlich flau. Angehängte Datei  135er_Test.jpg ( 135.36KB ) Anzahl der Downloads: 141
.

Ist die Abbildungsleistung des Objektives wirklich so schlecht? Wenn ich da an mein Summicron 90mm denke, da liegen ja Welten dazwischen.

Hat da jemand bessere Erfahrungen gemacht.

Gruß Werner
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opelgt
Beitrag 2007-12-11, 12:38
Beitrag #2  Angeheftet


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Mitglied seit: 2005-09-15


Hallo Werner,

ich kenne das Summicron nicht, aber die 135er von Minolta sind erstklassig.
Unter Umständen ist der "Fehler" beim Film, der Entwicklung, der Belichtung oder dem hohen Kontrastumfang zu suchen.
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Guthorst
Beitrag 2007-12-11, 12:53
Beitrag #3  Angeheftet


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Mitglied seit: 2006-04-22


Hallo Werner,

ich finde die 135er (bis auf die 3,5er - die kenne ich nicht) sehr gut und habe nur positive Erfahrungen gemacht - vom MC 2,8/135 mit Berg-und-Tal-Fokussierring bis zum letzten MD. Ich glaube, damit kann man einfach keine schlechten Bilder machen. Zur Zeit verwende ich aber nur noch das lichtstarke MD 2,0/135mm.
Überleg mal, ob die von Dir beschriebenen Probleme nicht am Fotografen, am Motiv oder an der Beleuchtung liegen könnten.

Gruß,
Jochen
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Guthorst
Beitrag 2007-12-11, 12:57
Beitrag #4  Angeheftet


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Mitglied seit: 2006-04-22


Ergänzung:

Es gibt Leute, die selbst beim MC Rokkor PF 1,2/58mm behaupten, das Objektiv sei nicht scharf, weil man damit gar nicht scharfstellen könne. Naja, jemand, der f/64 gewöhnt ist, muß plötzlich mit Schnittbildindikator und Schärfentiefeskala klarkommen...

Gruß,
Jochen
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fwiesenberg
Beitrag 2007-12-11, 13:29
Beitrag #5  Angeheftet


Moderator


Mitglied seit: 2004-11-03


ZITAt (Konni @ 2007-12-11, 10:21) Springe zum Beitrag
Ist die Abbildungsleistung des Objektives wirklich so schlecht? Wenn ich da an mein Summicron 90mm denke, da liegen ja Welten dazwischen.

Hat da jemand bessere Erfahrungen gemacht.


Ja, eindeutig.
Meiner Erfahrung nach spielen das 90er Summicron und der Minolta 135/2,8 5-Linser in einer Liga.
EDIT: Sorry - Verwechselung meinerseits - ich meinte den Vierlinser...

Aber bei Vergleichsaufnahmen konnte ich keinen wirklich relevanten Unterschied zwischen dem Vier- und Fünflinser festsellen.

Der Beitrag wurde von fwiesenberg bearbeitet: 2007-12-11, 15:58


-- 
Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.

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... zur Interpunktion:
"Als Mitglied der Uralten und Ehrwürdigen Loge ... war es für Herrn Parker Ehrensache, seine Satzzeichen niemals an die richtigen Stellen zu setzen."

(Terry Pratchett in "Schöne Scheine")
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Konni
Beitrag 2007-12-11, 13:59
Beitrag #6  Angeheftet


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Mitglied seit: 2007-07-14


Zunächst einmal Danke, für die vielen Antworten.

Ich möchte nicht ausschließen, dass da ev. Verwacklungsunschärfe mit im Spiel ist, das Licht war nicht so besonderst, deshalb die Frage an das Forum, weil ich mir nicht sicher bin. Es ist schon einmal tröstlich, das alle bestätigt haben, dass es nicht am Objektiv liegen kann.

Auf der anderen Seite, habe ich Bilder mit dem 28 - 85er Objektiv gemacht, die waren, bei der Brennweite 85, schärfer und kontrastreicher. Hier ein Beispiel mit dem 28 - 85er:
Angehängte Datei  T_bingen_2.jpg ( 266.82KB ) Anzahl der Downloads: 102


Gut, ich gebe dem 135er nochmals eine Chance, aber warum wird eigentlich das vierlinsige 135er so gelobt? Inwiefern unterscheidet es sich von dem Fünflinsigen der letzten Generation? Kann mir das jemand erklären?

Vielen Dank im Voraus.

Gruß Werner
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Ilona A.
Beitrag 2007-12-11, 16:00
Beitrag #7  Angeheftet


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Mitglied seit: 2007-07-15


Der 4 Linser ist auf jeden Fall wertiger, schwerer und ein Fuenkchen besser.


-- 
Minolta mūžīgi!
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fwiesenberg
Beitrag 2007-12-11, 16:12
Beitrag #8  Angeheftet


Moderator


Mitglied seit: 2004-11-03


ZITAt (Konni @ 2007-12-11, 13:59) Springe zum Beitrag
Ich möchte nicht ausschließen, dass da ev. Verwacklungsunschärfe mit im Spiel ist, das Licht war nicht so besonderst, deshalb die Frage an das Forum, weil ich mir nicht sicher bin. Es ist schon einmal tröstlich, das alle bestätigt haben, dass es nicht am Objektiv liegen kann.

Weshalb kann es nicht am Objektiv liegen?
Nur weil hier bisher nur positive Meinungen gepostet wurden könnte es trotztem sein, daß Dein Objektiv keine gute Leistungen bringt. Man denke zB an Glaspilz...

ZITAT
Auf der anderen Seite, habe ich Bilder mit dem 28 - 85er Objektiv gemacht, die waren, bei der Brennweite 85, schärfer und kontrastreicher.

Das wundert mich nicht, denn das 28-85mm ist sowohl MF als auch AF eines meiner Lieblingsobjektive. Die Leistung ist durchaus auf Festbrennweiteniveau.

ZITAT
Gut, ich gebe dem 135er nochmals eine Chance, aber warum wird eigentlich das vierlinsige 135er so gelobt? Inwiefern unterscheidet es sich von dem Fünflinsigen der letzten Generation? Kann mir das jemand erklären?

Zum einen gab es seinerzeit wohl Testberichte, in denen der Vierlinser sehr gut abgeschnitten hat. Da ich dise aber nicht vorliegen habe, kann ich nicht nachvollziehen ob nur gegen die Konkurrenzprodukte getestet wurde oder auch gegen den Vorgänger und/oder Nachfolger.

Ich persönlich habe in meinen Testaufnahmen der einzelnen 135/2,8-Objektive kaum Unterschiede zwischen den Versionen gesehen. Zwischen den Sechs- und Vierlinsern kann ich gar keine Unterschiede erkennen - und der Fünflinser scheint lediglich das etwas schlechtere Bokeh zu haben.
Weshalb ich den Fünflinser eigentlich nie benutze liegt einzig an der Haptik: Der Vierlinser fühlt sich einfach wertiger an. Vielleicht machen es auch einfach die fast 200g Unterschied... wink.gif


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Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.

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Reisefoto
Beitrag 2007-12-11, 16:32
Beitrag #9  Angeheftet


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Mitglied seit: 2006-03-04


Das Foto (ich beziehe mich auf das erste Bild) sieht wirklich ziemlich unscharf aus (vorausgesetzt der Scanner war ok). Mach doch mal ein paar Aufnahmen mit Stativ von einem sicher zu fokussierenden Objekt. Dann dürfte klar werden, ob Dein Objektiv einen Mangel hat. Das Licht auf dem ersten Bild ist auch nicht so, daß man hohe Kontraste erwarten würde.
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str808
Beitrag 2007-12-11, 16:41
Beitrag #10  Angeheftet


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Mitglied seit: 2007-02-09


Über die verschiedenen 135mm Objektive ist hier schon viel geschrieben worden. Nun will ich aber auch mal was dazu sagen:

a) Das Bild eins ist doch sehr weit von dem entfernt, was ein 135mm Minolta Objektiv, egal welches, zu leisten vermag. Wenn der Fehler nicht bei Dir liegt, überprüfe dieses Objektiv: dejustiert, Pilz, verölt...

b) Ich gehe davon aus, das der Unterschied zwischen Vier- und Fünflinser in der fotografischen Praxis nicht zum Tragen kommt! Ausser: Du fotografierst mit einem im Beton gegossenen Stativ, stellst Deine Bilder mit der Sucherlupe scharf, benutzt Glasnegative, benutzt eine ordenliche Geli, klappst natürlich den Spiegel hoch und benutzt den Drahtauslöser! Viel Spaß! rolleyes.gif (Und trotzdem könntest Du Dir einen Fünflinser mit der letzten und besten Vergütung kaufen)
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Konni
Beitrag 2007-12-11, 17:10
Beitrag #11  Angeheftet


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Mitglied seit: 2007-07-14


ZITAt (str808 hat geschrieben)
Das Bild eins ist doch sehr weit von dem entfernt, was ein 135mm Minolta Objektiv, egal welches, zu leisten vermag. Wenn der Fehler nicht bei Dir liegt, überprüfe dieses Objektiv: dejustiert, Pilz, verölt...

Pilz und Verölung kann ich ausschließen. Ich hatte ähnliche Probleme mit meiner M6 und dem Elmar 135. Da hatte ich große Schwierigkeiten, mit dem Meßsucher scharf zu stellen. Die Augen sind halt nicht mehr die Jüngsten. Daraufhin legte ich mir die XD 7 zu, da ab der Brennweite 135 mm die Spiegelreflex Vorteile bei der Scharfstellung hat. Ich bin mit der XD 7 auch sehr zufrieden, schöner heller Sucher, schön klein, viel kleiner als meine 9xi und D7, ein wunderschönes Pendant zu meiner M6. Aber wie gesagt, es könnte schon sein, daß bei 1/125 Sek. Verwacklungsunschärfe hinzu kam.

Ich habe jetzt das 135 mm mit Stativ auf ein statisches Motiv scharf gestellt. SV hat die XD 7 leider nicht, aber mit Drahtauslöser habe ich ein paar Aufnahmen mit unterschiedlichen Blendenstufen gemacht. Schau mer mal, was dabei heraus kommt.

Gruß Werner
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01af
Beitrag 2007-12-11, 17:25
Beitrag #12  Angeheftet


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Mitglied seit: 2005-03-05


ZITAt (Konni @ 11. 12. 2007, 13.59 h) Springe zum Beitrag
Es ist schon einmal tröstlich, daß alle bestätigt haben, daß es nicht am Objektiv liegen kann.

Nanu? Kein Mensch hat bestätigt, daß es nicht am Objektiv liegen könne.

Es wurde lediglich erklärt -- und das sogar mehrfach --, das Minolta MC/MD 2,8/135 mm sei ein sehr gutes Objektiv, welches in aller Regel zu exzellenten Ergebnissen fähig ist. Das ist etwas anderes. Es kann und will selbstverständlich niemand ausschließen, daß speziell dein Exemplar irgend einen Treffer haben könnte, auch wenn es äußerlich wie aus dem Ei gepellt dastehen mag.

Ebenso gut könnte es aber auch an der Aufnahme liegen. Ich würde sagen, dein "Testbild" ist völlig ungeeignet, um irgendwelche Schlüsse über die Qualität des Objektives (oder dessen Mangel daran) zu ziehen.


ZITAt (Konni @ 11. 12. 2007, 13.59 h) Springe zum Beitrag
Gut, ich gebe dem 135er nochmals eine Chance ...

Guter Plan.

Im "Praxistest" der Color-Foto von Walter E. Schön anno 1978 wurde das vierlinsige MD Tele Rokkor 1:2,8/135 mm gegen starke Konkurrenz (u. a. von Canon, Nikon und Zeiss) in einem riesigen Testfeld hauchdünn Zweiter hinter dem überragenden Leitz Elmarit-R 1:2,8/135 mm -- sie waren einander in fast jeder Hinsicht ebenbürtig, nur im Kontrast erreichte das Elmarit einen winzigen (praktisch nahezu unbedeutenden) Vorteil.


ZITAt (Konni @ 11. 12. 2007, 13.59 h) Springe zum Beitrag
... aber warum wird eigentlich das vierlinsige 135er so gelobt? Inwiefern unterscheidet es sich von dem Fünflinsigen der letzten Generation? Kann mir das jemand erklären?

Ich persönlich halte mein vierlinsiges MD Tele Rokkor 1:2,8/135 mm (mit Kunststoff-Blendenring) für eines meiner besten Objektive überhaupt. Bereits bei voller Öffnung ist es sehr scharf und kontrastreich und zeigt nicht die geringste Vignettierung. Ein Vivitar "Serie 1" 1:2,3/135 mm zum Beispiel ist bei Blende 5,6 flauer als das MD bei Blende 2,8! Auch das Bokeh ist sehr angenehm, die Leistung fällt in der Nähe der Nahgrenze nicht merklich ab, und auch die Reflexarmut im Gegenlicht ist bemerkenswert.

All dies bedeutet nicht, der Vierlinser müsse zwangsläufig die beste Version sein. Die anderen habe ich nicht getestet; sie könnten ebenso gut sein oder gar besser. Aber der Vierlinser ist die Version, zu der ich aufgrund meiner eigenen Tests (und dem von Walter E. Schön) vollstes Vertrauen habe.

Ich las einmal einen Bericht von einem, der den Vier- und den Fünflinser sorgfältig vergleichsgetestet und die Test-Dias mit dem Mikroskop ausgewertet hatte. Der schrieb, der Fünflinser sei bei voller Öffnung um eine kaum wahrnehmbare Winzigkeit besser, der Vierlinser aber sei um eine ebenso winzige Kleinigkeit besser bei allen anderen Blenden. Ich zweifele nicht an der Korrektheit seiner Ergebnisse, warne aber davor, sie zu verallgemeinern. Sie gelten so nur für seine beiden Exemplare; bei zwei anderen Exemplaren können durchaus im Detail andere Ergebnisse herauskommen. Die einzig zulässige Verallgemeinerung dürfte wohl die sein, daß Vier- und Fünflinser beide sehr gut sind. Der Vierlinser ist allerdings deutlich größer und schwerer (dank hochbrechender und schwerer Glassorten) und vermittelt damit eine substantielle und wertige Haptik ... doch das ist natürlich rein psychologisch ... wink.gif

Obwohl ich das Bokeh des Vierlinsers für ausgezeichnet halte, soll das des älteren Sechslinsers noch etwas besser sein. Das habe ich aber nie selber ausprobiert; ich bin mit dem des Vierlinsers sehr zufrieden. Dafür bietet der Sechslinser nicht ganz dasselbe hohe Niveau beim Kontrast ... was jedoch nichts schlechtes sein muß; es liefert einen '60er-Jahre-Charme, den viele Fotografen lieben und der für viele bildmäßige Motive genau richtig sein kann.

-- Olaf

Der Beitrag wurde von 01af bearbeitet: 2007-12-11, 17:26


-- 
Politische Korrektheit und Vernunft sind nicht miteinander vereinbar, Am-Stock-Gehen ist eine Sportart, und Minolta baut keine Kameras mehr.
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fwiesenberg
Beitrag 2007-12-11, 17:34
Beitrag #13  Angeheftet


Moderator


Mitglied seit: 2004-11-03


ZITAt (01af @ 2007-12-11, 17:25) Springe zum Beitrag
Im "Praxistest" der Color-Foto von Walter E. Schön anno 1978 ...

Danke für die Info. Endlich mal ein Name...

ZITAT
Obwohl ich das Bokeh des Vierlinsers für ausgezeichnet halte, soll das des älteren Sechslinsers noch etwas besser sein. Das habe ich aber nie selber ausprobiert; ich bin mit dem des Vierlinsers sehr zufrieden. Dafür bietet der Sechslinser nicht ganz dasselbe hohe Niveau beim Kontrast ... was jedoch nichts schlechtes sein muß; es liefert einen '60er-Jahre-Charme, den viele Fotografen lieben und der für viele bildmäßige Motive genau richtig sein kann.

Das habe ich beim 6linser auch festgestellt, weswegen ich ihn ebenfalls schätze.


-- 
Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank.

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(Terry Pratchett in "Schöne Scheine")
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ChristophPeterS
Beitrag 2007-12-11, 19:45
Beitrag #14  Angeheftet


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Mitglied seit: 2007-01-22


ZITAt (str808 @ 2007-12-11, 16:41) Springe zum Beitrag
... mit einem im Beton gegossenen Stativ, stellst Deine Bilder mit der Sucherlupe scharf,
benutzt Glasnegative, benutzt eine ordenliche Geli, klappst natürlich den Spiegel hoch und
benutzt den Drahtauslöser! Viel Spaß!


yes.gif

cum grano salis: einen intakten Vierlinser treibe ich bei Belichtungszeiten oberhalb von 1/500
nur vom Stativ zu seinen Grenzen. Mag sein, daß andere eine ruhigere Hand haben...

Ich habe mit einem 5-Linser aber auch schon Aufnahmen gemacht, die ebenfalls auf Spitzen-
niveau liegen. Also wenn die obige Aufnahme das Maximum dessen darstellt, was dieses
spezielle Exemplar leisten kann, dann würde ich es kompostieren. Einwandfreier Ersatz ist
für'n Appel und'n Ei zu haben.

Die einzige kleine Schäche, die ich bei dem (4/4) 2.8/135 sehen kann, liegt darin, daß durch
die schon etwas längere Brennweite mein Gezitter schon merklich verstärkt wird (im Vergleich
zu einer Normalbrennweite z.B.). Mir hilft es schon ungemein, das Stativ zu nehmen und dann
mit losem Kugelkopf zu fotographieren.

Viele Grüße
Peter

PS: ich hab mehrere Versionen - aber am meisten benutze ich ein (4/4) MC, das von außen
schon ziemlich abgegriffen aussieht. Da brauche ich mich nicht mehr auf den pfleglichen
Umgang mit dem Objektiv zu kaprizieren. Ich lege es auch bedenkenlos auf einer Steinmauer
auf - was soll's, das Sammelexemplar liegt zuhause.
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fwiesenberg
Beitrag 2007-12-11, 19:48
Beitrag #15  Angeheftet


Moderator


Mitglied seit: 2004-11-03


ZITAt (ChristophPeterS @ 2007-12-11, 19:45) Springe zum Beitrag
PS: ich hab mehrere Versionen - aber am meisten benutze ich ein (4/4) MC, das von außen
schon ziemlich abgegriffen aussieht. Da brauche ich mich nicht mehr auf den pfleglichen
Umgang mit dem Objektiv zu kaprizieren. Ich lege es auch bedenkenlos auf einer Steinmauer
auf - was soll's, das Sammelexemplar liegt zuhause.

Ich sags ja: Der Trend geht zum Zweitobjektiv. wink.gif


-- 
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