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Forum für Kamerareparaturen und Spezialumbauten, selbstgebautes Zubehör und ähnliche Basteleien
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#1
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Moderator Mitglied seit: 2002-08-04 |
Hallo zusammen,
in diesem thread - etwa ab der Mitte - kam die Diskussion um die Behebung einer Linsenvergilbung auf. Das Thema wurde vor langer Zeit schon mal hier angerissen. Es kursieren ernstzunehmende Lösungsvorschläge, wonach durch UV-Bestrahlung die Vergilbung beseitigt werden kann. Dennis, fwiesenberg und meine Wenigkeit setzen nun mal ihre betroffenen Objektive einer UV-Strahlung aus, um zu sehen, ob tatsächlich Besserung einkehrt. Mit dem Thema wollen wir uns nun hier weiter auseinandersetzen... Viele Grüße Mick |
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#2
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Moderator Mitglied seit: 2004-11-03 |
Wie schon im Vorgängerthread angesprochen, mein Versuch mit dem "Bestrahlungsort" Fensterbank läuft seit heute Mittag.
Versuchskandidat: 28mm Minolta W.Rokkor-SI 1:2,5 "Berg-und-Tal" ...wäre zu schade, um nur Gelbgilbfotos zu produzieren... -- Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank. ______________________________________________________________________________ SEE YOU AT MILLIWAYS - the Restaurant at the End of the Universe. ______________________________________________________________________________ http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showtopic=13448www.fotowiesenberg.de ... zur Interpunktion: "Als Mitglied der Uralten und Ehrwürdigen Loge ... war es für Herrn Parker Ehrensache, seine Satzzeichen niemals an die richtigen Stellen zu setzen." (Terry Pratchett in "Schöne Scheine") |
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#3
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Moderator Mitglied seit: 2003-05-03 |
Ich bin ja ein wenig skeptisch, aber Dennis Feldversuch läuft ja schon eine Weile. Ich bin auf jeden Fall gespannt was dabei rüberkommt
Mark -- Der Optimist ist meist genauso im Irrtum wie der Pessimist, aber er ist glücklicher dabei.
Kurt Neff mein vitueller Beitrag |
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#4
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Mitglied Mitglied seit: 2004-11-28 |
ZITAT mein Versuch mit dem "Bestrahlungsort" Fensterbank läuft seit heute Mittag Passt aber auf mit der Sonne, sonst ist dann die Fensterbank Russschwarz und die Linsen noch vergilbter bubu -- |
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#5
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Moderator Mitglied seit: 2002-08-04 |
Ich trage mich allerdings gerade mit dem Gedanken, eine etwas stärkere UV-Quelle einzusetzen.
Ich denke da an eine Löscheinrichtung für Eproms - die Bestrahlungsintensität ist erheblich höher als das Sonnenlicht, das eine Fensterbank erreicht. An dieser Stelle jedoch direkt eine Warnung an alle, die nun Lust bekommen haben, zu experimentieren: Bitte bedenkt, daß beim Einsatz von UV-Quellen Gesundheitsgefahr besteht - es kann zu Augenschäden und Hautverbrennungen kommen! Die Zweckentfremdung von Höhensonnen oder ähnlichem kann daher nicht empfohlen werden. Jeder, der etwas versuchen will, sollte daher genau wissen was er tut und entsprechende Schutzmaßnahmen treffen. Viele Grüße Mick |
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#6
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Administrator Mitglied seit: 2004-06-08 |
Zuim Thema "lens yellowing" durch radioaktive Elemente und die mögliche
Beseitigung der Verfärbung durch Bestrahlung mit UV-Licht habe ich hier ein paar Internet-"Quellen" gefunden: http://www.mir.com.my/rb/photography/compa...ces/35mmnikkor/ http://www.photo.net/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=004cye http://www.photo.net/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=0035DS http://www.photo.net/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=004MVB http://homepage.mac.com/mattdenton/photo/c...repairtips.html http://photo.net/bboard/q-and-a-fetch-msg?...00CKeL&tag= http://www.orau.org/ptp/collection/consume.../cameralens.htm Vielleicht hilft's... Viele Grüße, Matthias Der Beitrag wurde von matthiaspaul bearbeitet: 2006-11-25, 3:35 -- "All the important human advances that we know of since historical times began
have been due to individuals of whom the majority faced virulent public opposition." --Bertrand Russell http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showtopic=13448 (Minolta Forum Thread Index) |
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#7
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Moderator Mitglied seit: 2004-11-03 |
@Matthias
Schön, daß Deine Quellen auch alle nur "davon gehört haben", daß es funktioniert. Denen nach scheint meine "Fensterbank-Methode" ja *SCHON* nach Wochen erfolgversprechend zu sein. Mal schauen... Ich mache mir auf jeden Fall mal begrenzte Hoffung. Das wäre immerhin die billigeste Reparatur, die ich mir vorstellen kann. Vom Zustand her wäre mir das 28/2,5 einfach zum Wegwerfen viel zu schade. Es ist ein schönes Stück Metall! Bei meinem 28/2,5 scheint es mir so, daß eine der inneren Linsen gelb geworden ist und nicht - wie ich annahm - die vorderste. @Dennis & @Mick Wie sieht's bei Euch aus? Vorderlinse oder eine der inneren? -- Grüße aus dem Westen der Republik!
Frank. ______________________________________________________________________________ SEE YOU AT MILLIWAYS - the Restaurant at the End of the Universe. ______________________________________________________________________________ http://www.mi-fo.de/forum/index.php?showtopic=13448www.fotowiesenberg.de ... zur Interpunktion: "Als Mitglied der Uralten und Ehrwürdigen Loge ... war es für Herrn Parker Ehrensache, seine Satzzeichen niemals an die richtigen Stellen zu setzen." (Terry Pratchett in "Schöne Scheine") |
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Beitrag
#8
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Mitglied Mitglied seit: 2005-03-05 |
ZITAt (Frank "fwiesenberg" @ 11. 8. 2005 - 19.23 h) Wie schon im Vorgängerthread angesprochen, mein Versuch mit dem "Bestrahlungsort" Fensterbank läuft seit heute Mittag. Versuchskandidat: Minolta W.Rokkor-SI 1:2,8/28 mm "Berg-und-Tal" So ein Objektiv existiert überhaupt nicht. Meinst du vielleicht das MC W.Rokkor-SI 1:2,5/28 mm? Voriges Jahr im Oktober habe ein ebensolches bei eBay für wenig Geld erstanden, aber in der Version mit Gummiwaffelring -- also nach 1972 gefertigt. Daher wähnte ich mich auf der sicheren Seite, was die Vergilbung angeht -- denn daß das MC 2,5/28 grundsätzlich gilbgefährdet ist, war mir wohl bekannt. Groß war dann beim Eintreffen des Objektives die Überraschung -- klarer Gilb, trotz Gummiwaffelring! Ansonsten sah das Objektiv aus wie frisch aus der Fabrik, in jeder Hinsicht absolut neuwertig ... bis eben auf den Gilb. Also setzte ich es auf den Zwischenring des MC Macro 3,5/100 (den mit dem Stativgewinde) und dieses dann auf ein Stativ, welches ich an einem Südfenster aufstellte. Dort blieb es einige Wochen stehen ... und der Gilb verringerte sich so gut wie gar nicht. Dann drehte ich das Objektiv mit Hilfe eines Retroringes herum und ließ es wieder am Südfenster stehen, aber nun mit der Hinterlinse der Sonne zugewandt. Schwuppdiwupp, nach ein paar Tagen war der Gilb bereits deutlich reduziert. Mittlerweile war es Frühling geworden, das Wetter wurde besser, und nun stellte ich das Objektiv, wann immer möglich, für einige Stunden pro Tag hinaus auf den Balkon, damit die Sonne direkt in das Objektiv scheinen könne statt durch eine UV-bremsende Lärmschutz-Isolier-Fensterscheibe. Das gab dem Gilb den Rest; das Objektiv ist heute wie neu. Es ist also tatsächlich so, daß UV-Licht weitaus besser wirkt als sichtbares Licht, und offensichtlich befindet sich die Linse aus der vergilbenden Glassorte im hinteren Teil des Objektives. Die Anti-Gilb-Aktion war erfolgreich, hat aber insgesamt mehrere Monate gedauert. Ich las einmal von einem, der so ein altes EPROM-Löschgerät einsetzte und denselben Erfolg schon nach wenigen Tagen konstatieren konnte. Es bleibt die Frage, ob die Vergilbung und anschließende Entgilbung den Brechungsindex, die Dispersion oder sonstige optische Eigenschaften des betroffenen Glases modifiziert. Schließlich hat ein radioaktiver Zerfallsprozeß stattgefunden, der zwangsläufig die Zusammensetzung des Glases verändert. Das kann die optischen Eigenschaften beeinflussen, muß aber nicht. Ein Vergleichstest des vom Gilb geheilten Objektives mit anderen guten 28ern steht noch aus ... -- Olaf -- Politische Korrektheit und Vernunft sind nicht miteinander vereinbar, Am-Stock-Gehen ist eine Sportart, und Minolta baut keine Kameras mehr.
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#9
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Moderator Mitglied seit: 2004-11-03 |
@Olaf
ZITAT So ein Objektiv existiert überhaupt nicht. Meinst du vielleicht das MC W.Rokkor-SI 1:2,5/28 mm? Jo! Klassischer Vertipper. Danke für den Hinweis - ich korrigiere es oben! -- Grüße aus dem Westen der Republik!
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#10
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Mitglied Mitglied seit: 2004-11-17 |
Die betroffene Linse ist eine des Paketes, das direkt vor der Blende sitzt (von vorne gesehen). Ich habe deshalb mal ein Objektiv ganz gelassen, und bei einem anderen die Frontlinsengruppe demontiert, so daß das Licht ungehindert eindringen kann. Außerdem habe ich in die Bajonettkappe Alufolie gelegt, damit das Licht reflektiert wird.
Leider haben meine Aufräumarbeiten länger gedauert, als vorgesehen, so daß ich sie erst heute morgen rausgestellt habe. Morgen werde ich beide noch äußerlich in Alufolie verpacken, damit sie sich nicht so in der Sonne aufheizen. Ich stelle sie bei gutem Wetter einfach auf die Fensterbank oder die Balkonbrüstung. -- Viele Grüße,
Dennis. -------------------- Minolta SR System Direktlinks: Minolta Lens Index :: Minolta Lens Database :: Minolta Lens Shades :: Minolta System Guides :: Minolta Manuals Database :: Minolta Papers :: Minolta Cameras Minolta Forum Index |
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#11
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Mitglied Mitglied seit: 2004-11-17 |
ZITAt (01af @ 11.08.2005 - 23:49) ...aber in der Version mit Gummiwaffelring -- also nach 1972 gefertigt. Daher wähnte ich mich auf der sicheren Seite, was die Vergilbung angeht Nicht ganz, wie Du ja gemerkt hast. Soweit ich weiß, betrifft das aber nur frühe MC-X Serien, spätere haben wohl ein anderes Glas verbaut. Bei dieser Version ist, wie Du ja sagst, eine Linse im rückwärtigen Teil betroffen, bei den "Berg und Tal" (MC II) ist es eine Linse im vorderen Teil. Hat eigentlich jemand die MC I Version? ZITAT s bleibt die Frage, ob die Vergilbung und anschließende Entgilbung den Brechungsindex, die Dispersion oder sonstige optische Eigenschaften des betroffenen Glases modifiziert. Das ist eine gute Frage, eigentlich sollten wir noch ein vorher/nachher Bild schießen. Das Motiv sollte zeitlich konstant sein. Der Blick auf die Straße, oder aufs Haus? Irgendsowas... -- Viele Grüße,
Dennis. -------------------- Minolta SR System Direktlinks: Minolta Lens Index :: Minolta Lens Database :: Minolta Lens Shades :: Minolta System Guides :: Minolta Manuals Database :: Minolta Papers :: Minolta Cameras Minolta Forum Index |
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#12
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Moderator Mitglied seit: 2004-11-03 |
ZITAT QUOTE s bleibt die Frage, ob die Vergilbung und anschließende Entgilbung den Brechungsindex, die Dispersion oder sonstige optische Eigenschaften des betroffenen Glases modifiziert. Das ist eine gute Frage, eigentlich sollten wir noch ein vorher/nachher Bild schießen. Das Motiv sollte zeitlich konstant sein. Der Blick auf die Straße, oder aufs Haus? Irgendsowas... Das werde ich gleich Morgen/Heute noch nachholen. Und zur besseren Illustration des "Gilb-Effektes" einmal mit dem Patienten und einmal mit einem guten 28/2,8 MD. Und ab dann sonnt sich mein Patient "verkehrtherum"... -- Grüße aus dem Westen der Republik!
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Beitrag
#13
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Mitglied Mitglied seit: 2004-10-20 |
ZITAt (fwiesenberg @ 12.08.2005 - 1:18) Und ab dann sonnt sich mein Patient "verkehrtherum"... Ist doch wie in den Ferien, oder? Nich nur die Plautze in die Sonne legen, sondern auch die andere Seite nicht vergessen Ist aber interessant, Euer Test. Vor allem, wenn sich herausstellen würde, dass die optische Qualität unbeeinflusst bleibt. Bisher habe ich nämlich immer von den radioaktiven Kandidaten bei Ebay abgesehen, um nicht an ein vergilbtes Exemplar zu geraten. Wenn dass aber reversibel ist (was Olaf ja schon gezeigt hat) UND dann noch bei gleichbleibender Abbildungsleistung, eröffnen sich ja wieder neuer Jagdgründe... Gruss, Paule -- |
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#14
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Mitglied Mitglied seit: 2005-01-31 |
Ihr könnt den Feldversuch abbrechen. Das mit der Fensterbank funktioniert!
Ich habe das ebenfalls mit dem "klassischen" Kandidaten, dem 2,5/28mm versucht. Nach ca. sechs Wochen letzten Sommer auf der Festerbank war eine deutliche Besserung zu erkennen. Ich denke, die von der MINMAN-Webseite haben recht. Gruß, Tobi -- Das ZbR bgr kein BesR! |
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Beitrag
#15
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Mitglied Mitglied seit: 2004-11-17 |
ZITAT Ihr könnt den Feldversuch abbrechen. Scherzkeks! Und meine gelbe Linse? Anbei: Sunbathing...
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-- Viele Grüße,
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Aktuelles Datum: 2010-09-03, 9:34, UTC+1:00
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